Liebe Nachbarin, lieber Nachbar,

die Hitze hat uns aktuell alle im Griff. Ich hoffe, ein jeder findet seine Möglichkeiten damit klar zu kommen.

Unser Straßenfest

Der Vorstand hatte sich lange Gedanken gemacht, ob unter diesen Umständen das Siedlerfest überhaupt stattfinden sollte.

Den Bedenken um das Wohl der Gäste stand gegenüber, dass durchaus jeder über sein Schicksal ja selbst bestimmen darf. Das Wohl aller Helfer lag uns aber mindestens genauso am Herzen.

Das gute Zureden Einzelner und die Tatsache, dass es sich doch auch um unser Jubiläumsfest handelte, ließ uns nachdenken. Außerdem hatten viele entfernt wohnende Gäste ihr Kommen angekündigt und wir wollten auch nicht Menschen, denen wir nicht mehr absagen konnten, enttäuscht in unserer Siedlung umkehren lassen…. Nun ja. Wir haben es getan!

 

Im Ergebnis bin ich stolz und freue mich. Stolz auf die Leistung, die wir den Gästen präsentieren konnten. Freude über Helfer, die viele Stunden ohne Unterbrechung für die Gäste da waren und bis an die eigenen Grenzen gegangen sind. Und wir sind alle heil geblieben.

Das Programm hatten wir an die Hitze angepasst, auf ein paar Punkte mussten wir dementsprechend verzichten. Aber das, was angeboten werden konnte, fand so guten Zuspruch! Es war wirklich eine Freude. Viele Bilder und Schnappschüsse bezeugen das.

Mehr Gäste, als wir letztlich unter diesen Wetterumständen erwartet hatten, sind gekommen.

Die stellvertretende Oberbürgermeisterin Edeltraud Klabuhn und unser Bezirksbürgermeister Georg Salomon gratulierten, lobten das gelungene Fest und das Engagement unserer Siedlergemeinschaft.

Die Kinder tollten bei Fußballdart, auf der Hüpfburg und bei Polizeiauto und Feuerwehr. Hier ganz besonders bei dem Wasserspiel.

Zur Erfrischung hatten wir darüber hinaus Planschbecken und Gartenschlauch parat.

 

On TOP gab es für Interessierte eine kleine Festzeitschrift mit Interviews alteingesessener Anwohner, dem Besitzer unseres Bunkers, Informationen über den Bau der Siedlung in den 30er Jahren und vieles mehr.

Das Wetter spielte uns mit ein bisschen Wind in die Karten, so dass auch die Großen Kaffee/Kuchen, kühle Getränke und Salat und Grillgut genießen konnten.

Besondere Attraktion war hier das Schätzspiel. 8237 Erbsen in einem Glas; wer die nächste Schätzung abgab, sollte 2 Eintrittskarten für ein MSV-Heimspiel gewinnen. Wir gratulieren Annette Richter zu dem Gewinn und wünschen viel Spaß.

Alles in allem eine runde Sache.

Danke noch mal an die Aktiven, danke den Gästen, die es gewagt haben, in der Hitze zu uns gekommen. Und schön, dass ihr dann in großer Zahl bei uns geblieben seid. 

 

Unser Hoftrödel

Der Hoftrödel 2026 war die zweite Aktion dieser Art. Ich hatte mich – nicht im Namen der Siedlergemeinschaft sondern für die Nachbarschaft rund um Schliepmühlenstraße und Im Grünendahl – für Anmeldung und Werbung stark gemacht. Der Termin 11. Juli lag schon lange fest und es hatten sich Mitglieder unserer Gemeinschaft gemeldet. Aber auch weitere Anwohner und Interessierte aus dem Eickelkamp nutzten die Bekanntschaft zu Anliegern in den beiden Straßen und beteiligten sich.

 

Die Sonne war wieder nahe an der Gnadenlos-Grenze. Aber es ging ein leichter Wind. Außerdem hatten die Anbieter vermehrt für schattige Plätzchen gesorgt. Die eine oder andere Sitzgelegenheit und ein kühles Wasser wurde gereicht, damit die Besucher den Weg an den Ständen vorbei schadlos überstehen konnten.

Wer denn nun den größten Fitsch gemacht hat, ist nicht bekannt.

Für mich kann ich sagen, ich habe ein paar kleine Dinge verkauft, dafür drei große Bilder vor dem Sperrmüll gerettet.
So wird mein Keller natürlich nicht leerer. Ich will aber nicht verzweifeln.

Vielleicht gibt es ja mal eine Neuauflage. Das liegt im Wesentlichen an interessierten Anbietern. Hoftrödel ist ja was höchst Eigenes.

Die gemeinsame Aktion von verschiedenen Anbietern macht es aber zu einer Art Trödelmarkt.
Es schien den Besuchern Freude zu machen, die sich durch die strahlende Sonne nicht abhalten ließen.

 

Bleibt gesund,                                             

liebe Grüße                                                                     
Mechthild Panhuber