Ratten und Mäuse
Einige mögen die Nager aus der Ferne oder sogar als domestizierte Haustiere, andere ekeln sich.
Wer weiß es nicht – die verwilderten Tiere übertragen Krankheiten und werden von möglichen Nahrungsmitteln wie Kompost oder Müll oder Tierfutter magisch angezogen. Dies gilt für die offene Lagerung im Außenbereich genauso wie für die Entsorgung durch die Kanalisation.
Die Nager sind soziale Tiere, eine Sichtung deutet insofern in der Regel auf einen größeren Befall. Sie sind die in der Regel dämmerungs- und nachtaktiv, halten sich tagsüber versteckt in Zwishcenwänden, Keller, Abwasser känlen, Dachböden, Müllräumen, Gartenhäuschen oder Gestrüpp.
Werden sie tagsüber gesehen, ist dies oft ein Zeichen für Nahrungsmangel, starke Konkurrenz oder eine überbevölkerte Kolonie…
Vorsorge:
Essensreste am besten in der Biotonne oder im Restmüll entsorgen.
Kellerräume nur kurz stoßlüften und aufgeräumt halten, um Nester schnell zu erkennen.
Die Tiere meiden Stress. Dieser wird durch helle Lichtquellen, neue Gegenstände, ungewohnte Gerüchen, häufige Störungen durch Bewegung oder Geräusche ausgelöst.
Abwehr:
Wie wird man sie los, wenn sie sich in Garten oder Haus eingenistet haben?
- Entferne mögliche Nahrungsquellen
- Nutze abschreckende bzw. vertreibende Mittel, möglichst Natur schonende.
Dazu gehören z.B.
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- Loorbeer (Blätter z.B. an Fensterbänken/Kellertüren zerbröseln)
- Stark riechende Gewürze wie Cayennepfeffer, Gewürznelkenöl, Pfefferminzöl, Eukalytusöl, Essig
- Gebrauchtes Katzenstreu auslegen (vorzugsweise im Außenbereich)
- Terpentin
Da sich die Tiere mit der Zeit an Gerüche gewöhnen, bietet es sich an, die Mittel regelmäßig zu erneuern, immer mal zu wechseln oder unterschiedlich zu kombinieren.
Als Köder für Lebendfallen eignen sich
- Erdnussbutter
- Speck
- Getrocknete Früchte
- Nüsse
- Schokolade
Im Zweifelsfall Schädlingsbekämpfer hinzuziehen.
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