Hilfe, die Schnecken kommen!

Nacktschnecken können eine echte Plage im Garten sein. Doch keine Sorge.

Mit den richtigen Strategien kannst du deine Pflanzen schützen und die kleinen Kriechtiere auf ökologische Weise in den Griff bekommen.

Bewährte Tipps für Gartenneulinge und erfahrene Gärtner findest du unten.

Praktische Tipps gegen Schnecken

Die Schnecke ist ein Allesfresser, mit Vorliebe stehen Pflücksalate auf ihrer Speisekarte.

Sie macht sich in der Regel in der feuchten Morgenwitterung oder am späten Abend auf Futtersuche.

Schneckenbrut erkennen und vorbeugen

Schnecken legen ihre Eier oft in feuchten, geschützten Bereichen ab, wie unter Steinen, Blumentöpfen, Laub oder in feuchter Erde. Achten Sie auf kleine, perlartige Eier, die häufig schaumartig aussehen. Regelmäßiges Umgraben im Herbst und Frühling kann helfen, die Brut zu zerstören. 

Vorlieben der Schnecken nutzen

Nacktschnecken lieben feuchte Umgebung und bestimmte Pflanzen.
Lege Köderfallen mit feuchten Brettern oder Rhabarberblättern aus, unter denen sich die Schnecken tagsüber verstecken. So kannst du sie leicht absammeln. Bierfallen sind eine beliebte aber nicht sehr effektive Methode. Außerdem ziehen sie oft Schnecken aus der weiteren Umgebung an.

Es bietet sich an, die Leibspeise der Schnecken eher in Hochbeete zu pflanzen. Neben Pflücksalat gehören Zwiebeln, Lauch, Mais, Rote Beete dazu. Darüber hinaus viele andere Pflanzen, wenn sie noch junge Triebe haben.

 

Fressfeinde fördern

Helfe natürlichen Fressfeinden der Schnecken, sich im Garten anzusiedeln. Dazu gehören Tigerschnegel, Igel, Spitzmäuse, Kröten, Blindschleichen, Eidechsen und bestimmte Vogelarten wie z.B. Stare, Krähen, Elstern.
Gestalte deinen Garten naturnah mit Hecken, Totholzhaufen und kleinen Teichen, um diesen Tieren Unterschlupf zu bieten.

Der Tigerschnegel sollte nicht mit der Nacktschnecke verwechselt werden.... siehe hier abgebildet    >>>>

Ökologische Möglichkeiten zur Entsorgung

Anstatt chemische Mittel zu verwenden, gibt es viele umweltfreundliche Wege. Absammeln ist die effektivste Methode, besonders abends oder nach Regen. Auch Schneckenzäune oder -kragen aus Metall oder Kunststoff können als physische Barriere dienen.

Ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=AyGDiknS6EE 

Salzlösung oder heißes Wasser sind schnelle aber wenig humane Methoden zur Entsorgung der gesammelten Schnecken. Besser ist es, sie an einen entlegenen Ort mit natürlichen Futterquellen zu bringen.

 

Pflanzenwahl und Beeteinfassung

Beeteinfassung aus Pflanzen, die von Schnecken weniger gern gefressen werden - also Kräuter mit starken Aromen (Thymian, Rosmarin) sind fein, auch Farne oder bestimmte Ziergräser.  Beeteinfassung mit Materialien wie Eierschalen, Sägemehl, Kaffeesatz. Nicht ökologisch ist Schneckenkorn, da es giftig ist und auch von anderen Tieren - auch den natürlichen Fressfeinden der Schnecken - gefressen wird.

Schneckenkragen und Schneckenzäune bieten eine Barriere.

Ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=AyGDiknS6EE 

Auch hilfreich, der hier eingeblendete "Erdbeer-Reifer", der die Triebe und Früchte der Pflanze vom Boden fernhält.

Regelmäßige Gartenpflege

Ein aufgeräumter Garten bietet weniger Versteckmöglichkeiten.

Entferne regelmäßig Unkraut, verrottende Pflanzenreste und Laub. Gieße Pflanzen morgens, damit die Oberfläche des Bodens bis zum Abend abtrocknen kann, außerdem an der Wurzel und nicht zu großflächig. Das nimmt den Schnecken die feuchten Bedingungen, die sie zum kriechen braucht.

Gemeinsam dem schneckenproblem begegnen

Teilen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Tipps im Kampf gegen die Schneckenplage! Die Siedlergemeinschaft Eickelkamp lebt vom Austausch. Besuchen Sie uns und bringen Sie Ihre Gartenweisheiten mit. Wir freuen uns, voneinander zu lernen und unsere Gärten gemeinsam zu schützen.

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