Verkehrszeichen...

... sind Teil der Straßenausstattung und werden behördlich angeordnet.
Für die Beachtung von Verkehrszeichen ist folgende Regel bindend:
Zeichen von Polizeibeamten oder Verkehrskadetten (Artikel 67 SVV) haben Vorrang vor allen Zeichen und sonstigen Regeln. Lichtzeichenanlagen haben Vorrang vor Verkehrszeichen. Verkehrszeichen haben aber Vorrang vor allgemeinen Verkehrsregeln (z.B. „rechts vor links“).
In Europa sind die Schilder weitgehend vereinheitlicht.

Die verschiedenen Vorschriftzeichen sind der Einfachheit halber in Farbgruppen unterteilt: Blaue Schilder bedeuten feste Vorschriften, wie Richtungen, Verkehrszonen oder Mindestgeschwindigkeiten, während rot umrandete runde Schilder für Verbote stehen.

Was bedeutet dieses Schild?

Umgangssprachlich Zebrastreifen

Fußgängerüberweg (VZ 350-10): Autofahrer haben an Straßenstellen mit diesem Verkehrsschild immer besonders vorsichtig zu fahren, da möglicherweise Fußgänger die Straße überqueren wollen. Autofahrer müssen anhalten, sobald eine Person die Straße überqueren möchte.

Dieses Vorrecht gilt für Fußgänger, für Fahrradfahrende nur, wenn sie ihr Fahrrad schieben!

Ein radelnder Fahrradfahrer hat keine Vorfahrtrechte auf dem Zebrastreifen!

„Verbot des Überholens von einspurigen Fahrzeugen für mehrspurige Kraftfahrzeuge und Krafträder mit Beiwagen“.
Einfach gesagt: PKW, LKW und Krafträder mit Beiwagen dürfen keine Fahrräder, Motorräder, Mofas oder Roller überholen.
Eine Missachtung des Schilds kann den Autofahrer teuer zu stehen kommen:

  • Wer trotz des Überholverbots ein Zweirad in der entsprechenden Zone überholt, zahlt 70 Euro Bußgeld und kassiert einen Punkt in Flensburg.
  • Bei Überholen trotz unklarer Verkehrslage, sind es sogar 150 Euro.
  • Kommt es zu einer Gefährdung oder einem Unfall, ist zusätzlich der Führerschein für einen Monat abzugeben.

Wann muss man sich an das Schild „Bei Nässe“ halten?

(zu sehen z.B. immer wieder bei Geschwindigkeitsbegrenzungen)

Ob die Fahrbahn nicht nur feucht, sondern nass und mit einer Wasserschicht überzogen ist, erkennst du vor allem daran, dass Fahrzeuge eine Sprühfahne erzeugen und das Wasser aufwirbeln. Ist das der Fall, solltest du deine Geschwindigkeit zumindest auf das vorgegebene Tempo drosseln oder noch weiter.

Was passiert bei einem Verstoß?

Reduzierst du deine Geschwindigkeit nicht, wenn du auf einer nassen Fahrbahn unterwegs bist, kann das gefährlich und teuer werden. Durch die rutschigen Verhältnisse verlängert sich der Bremsweg und das Unfallrisiko steigt, etwa durch Aquaplaning. Deshalb gilt - übrigens auch in geschlossenen Ortschaften - die Faustformel: doppelter Abstand bei Regen. Außerdem erwarten dich happige Strafen, wie Bußgeld, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote, wenn du bei Geschwindigkeitsüberschreitung auf nasser Fahrbahn geblitzt wirst.

Verkehrszeichen, die die Geschwindigkeit bei Nässe eingrenzen, findest du häufig auch auf der Autobahn. Dort ist oft ein Tempolimit von 80 km/h bei Nässe vorgegeben. Fährst du dann etwa mit 120 km/h bei Nässe auf der Autobahn, obwohl nur 80 km/h erlaubt sind, und wirst geblitzt, zahlst du 200 Euro Strafe und bekommst einen Punkt in Flensburg.

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